Die Windmühle von Neustett 1790 hatte der Besitzer von Hausnummer 11, Georg Leonhard Scholt, sein Wohnhäuschen abgerissen und an seinem Platz einen massiven Rundturm errichten lassen, der ob seiner Höhe über alle übrigen Gebäude des Dorfes hinwegschaute. Der Turm an sich, stand im Mittelalter auf der Anhöhe zwischen Gickelhausen und Großharbach, von wo aus man einen Ausblick bis zum Steigerwald und bei gutem Wetter bis zu den Vorbergen der Rhön hat. Er wurde abgetragen und in Neustett wieder aufgebaut. Der Turm wandelte sich nach der Erbauung in Neustett von einer Tretmühle zur Windmühle mit Mahlwerken für Getreide, Gips und Ölschlagwerk. Weil das Unternehmen infolge Auftragsmangel mit Verlust arbeitete, stellte der Ölmüller Johann Ernst Habel (1794- 1829) den Mühlenbetrieb ein und verkaufte Einrichtung und Windrad. 1868 trat nun die Gemeindeführung an die Besitzerin des Anwesens, die Köhlerswitwe Anna Margaretha Hetzel heran, um auf dem Wohnturm eine neue Heimstatt für ihre Uhr und Glocke zu erhalten. Quelle: - Chronik der Glocke und des Gasthauses zu Neustett. - Homepage Adelshofen/Neustett)
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